Einsatz eines Stillen

 

Ein junger Mann ist Mitarbeiter eines Fahrdienstes. Durch diesen Fahrdienst werden Menschen transportiert, die auf Hilfe angewiesen sind. Gearbeitet wird in 2er Teams.

An einem scheinbar normalen, langen Arbeitstag laufen die Einsätze für ihn gut ab. Am Ende der laut Dienstplan letzten Fahrt soll ein weiterer Patient 5km von dem Ausstiegsort des vorherigen Patienten abgeholt und nach Hause gefahren werden.

Als also die neue anzufahrende Adresse eingegeben worden ist, erkennen der junge Mann und der Fahrer des Autos, dass dieser Ort 20km entfernt ist. Sie machen sich auf den Weg, ganz nach dem Motto: Was angenommen wurde, wird auch ausgeführt.

Nach 20km Fahrt angekommen, werden die beiden schon von einer Krankenschwester erwartet. Es wird ausdrücklich nach dem abzuholenden Patienten gefragt, wobei die Krankenschwester bejaht. Gerade als der junge Mann und sein Begleiter das Gebäude betreten wollen, kommt ihnen ein Arzt in schwarzem Anzug entgegen und weiht sie in die Einzelheiten des Falles ein. Der junge Mann erkennt: Dieser Einsatz ist ein Extremfall, denn die Patientin befindet sich in einem negativem Gemütszustand.

Zu dritt begeben sie sich in das Innere des Gebäudes und werden von 5 Krankenschwestern und einer Patientin empfangen. Die Patientin und ihr Gepäck werden in das Dienstfahrzeug umgeladen und die angegebene Heimadresse wird angefahren. Dabei beruhigt sich die Patienten mehr und mehr.

Der junge Mann geht kurz vor Ende der Fahrt die Richtigkeit des Auftrages durch. Dabei bemerkt er, dass eigentlich ein männlicher Patient transportiert werden sollte. Nach kurzer Absprache untereinander und mit der Leitstelle wird sich darauf geeinigt die Patientin, die sich immer noch im Dienstfahrzeug befindet, heim zu fahren.

Dies gestaltet sich als herausfordernd, denn die Patientin möchte nicht ohne Unterstützung in ihrer Wohnung bleiben. Der junge Mann tut sein Bestes, um das Dasein der Frau so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei spricht er still eine Einladung an Gott aus und singt den heiligen Namen Gottes, den er als Liebeslied im Inneren kennt.

Nach 10 Minuten in der Wohnung fahren der junge Mann und der Fahrer weiter, um ihren letzten Auftrag auszuführen. Dabei handelt es sich um einen Patienten, der nur von Mitarbeitern der Organisation, der die beiden angehören, gefahren werden möchte. Dafür hat er mehrere Stunden Wartezeit hinter sich, sowie einen anderen Fahrdienst abgelehnt, obwohl dieser vor Ort war. Nach der Ausführung dieses Auftrags machen sich beide auf den Weg nach Hause. Die Arbeitsschicht hat 4,5h länger gedauert als anfangs erwartet.

Eine wichtige und entscheidende Situation wurde noch nicht beschrieben: Der junge Mann hat in seiner laut Dienstplan letzten Fahrt den Impuls gespürt, eine Manifestation auf seinen Einsatz als Mitarbeiter Gottes und das erfüllte Ergebnis, den gut ausgeführten Einsatz, durchzuführen. Als er dies erledigt hatte, hat er die Angelegenheit in Gottes Hände übergeben. Daher blieb er während des gesamten Einsatzes entspannt und kompetent.

Als Seele, die einen Menschen führt, haben wir bestimmte Aufgaben in unseren Leben. Wir wachsen mit der Herausforderung. Wir entfalten uns mit der Bewusstheit, die diese Aufgaben beinhalten.

Der Sinn dahinter ist das Sein als ein Mitarbeiter Gottes.

Dies ist ein Beispiel wie Du als Mitarbeiter Gottes eingesetzt werden kannst. Möchtest Du auch auf eine solche Art und Weise eingesetzt werden?

Was muss man tun, um ein Mitarbeiter Gottes zu sein?

Was bewirkt eine Einladung an Gott?

Das GEbet der LICHTKERN Stiftung ist eine solche Einladung: Lieber GOTT, ich bin Dein Eigentum. Ich bin Dein Instrument. Ich bestätige Deine bedingungslos liebende Präsenz jetzt hier im Herzen der Aufgabe. Möge Segen Sein.

Was ist heilig? Was ist heiliger Boden?
Gibt es so etwas wie nicht heiligen Boden?

Alles gehört der 1. Ursache, GOTT, dem Schöpfer allen Seins und nicht Seins.

Warum erkennt der junge Mann diese Situation als Geschenk an
und schreibt darüber eine Parabel?

 

Möchten Sie als STILLER wirken?

Wir sind alle gleich. Nur der Bewusstseinszustand unterscheidet uns.

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